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Die Kunst, die Welt zu sehen

Ausgewählte Schriften 1911-1936

von Alexander K Woronski (Autor) Ingeborg Schröder (Übersetzung) Erich Ahrndt (Übersetzung)

2004 561 Seiten

Zusammenfassung

Die deutsche Erstveröffentlichung dieser Essays von Alexander K. Woronski ist ein besonderes kulturelles Ereignis. Woronski war eine herausragende Persönlichkeit des intellektuellen Lebens in der frühen Sowjetunion, der Herausgeber der wichtigsten Literaturzeitschrift in den zwanziger Jahren und ein Unterstützer von Trotzki sowie der Linken Opposition in ihrem Kampf gegen den Stalinismus.
Als Verteidiger der Schriftsteller, die als 'Weggenossen' bezeichnet wurden, stellte er sich gegen die Proletkult-Bewegung und repräsentierte den klassischen Marxismus auf dem Gebiet der Literaturkritik im zwanzigsten Jahrhundert. Ende der zwanziger Jahre wurde Woronski aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen, verhaftet, verbannt und 1937 während des stalinschen großen Terrors hingerichtet.
Die stalinistische Bürokratie säuberte die Bibliotheken von seinen Werken und löschte ihn aus der Geschichtsschreibung. 1957 rehabilitiert, erschienen einige seiner Schriften in stark zensierten Ausgaben in der UdSSR. Dieser Band enthält Woronskis wichtigste literaturkritische Essays, unter anderem 'Kunst als Erkenntnis des Lebens und die gegenwärtige Welt', weiterhin Schriften zu Tolstoi und Freud, Zeitungsartikel, eine Satire, zwei Briefe an seine Verfolger in ungekürzter Form. Der Anhang umfasst sechs Dokumente, die für ein Verständnis der zwanziger Jahre in der Sowjetunion von großem Nutzen sind.

Details

Seiten
561
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783886346776
Dateigröße
5 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v321629
Schlagworte
Alexander K Woronski Woronski Essays Sowjetunion Trotzki Stalinismus Marxismus Literaturkritik UdSSR Russland

Autoren

  • Alexander K Woronski (Autor)

  • Ingeborg Schröder (Übersetzung)

  • Erich Ahrndt (Übersetzung)

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Titel: Die Kunst, die Welt zu sehen